Ja, richtig gehört: Trinken! Und damit meine ich jetzt beileibe keine alkoholischen Getränke, sondern die Versorgung unseres Körpers mit lebenswichtiger Flüssigkeit!

Das klingt zwar überaus banal, ist aber im Rahmen einer gesunden Ernährung aus verschiedenen Gründen ein sehr wichtiger Faktor, der nicht vernachlässigt werden sollte. Besonders in der jetzigen Jahreszeit, wo es langsam aber sicher wieder wärmer wird!

Der Wasseranteil unseres Körpers variiert im Laufe des Lebens. Liegt er bei Säuglingen und kleinen Kinder noch bei fast 80%, sind es bei Erwachsenen mittleren Alters noch ca. 45-65%.

Dass Wasser lebenswichtig ist, ist mittlerweile glaube ich gemeinhin bekannt. Es steckt buchstäblich in jeder Faser unseres Körpers. Es gibt keine Körperfunktion, die ohne Wasser funktioniert. Hinzu kommt, dass wir täglich fast 3 Liter Wasser verlieren. Hierbei spielen nicht nur der Gang zur Toilette oder das Schwitzen eine Rolle, auch über die Atmung geht uns Flüssigkeit verloren.

Um eine optimale Körperfunktion aufrecht zu erhalten müssen wir also regelmäßig nachfüllen.

Wer das nicht tut riskiert seine Gesundheit: Kopfschmerzen, Sehrstörungen, Übelkeit oder Kreislaufprobleme sind nur ein paar der Probleme, die wir uns holen, wenn wir nicht auf unseren Flüssigkeitskonsum achten.

 

 

Nun fällt das richtige Trinken vielen Menschen schwer. Und obwohl es so einfach scheint, gibt es viele offene Fragen, die ich heute und hier einmal versuche zu beantworten:

Was soll ich trinken?
Ganz klar: Getränk Nr. 1 sollte immer ganz normales Wasser sein!

Ob still oder sprudelnd bleibt dem eigenen Geschmack und der eigenen Verträglichkeit überlassen. Wer zu Sodbrennen oder Migräne neigt, sollte versuchen, ob er mit stillem Wasser besser zurechtkommt. Wer stilles Wasser „nicht runter bekommt“ darf gerne mit Kohlensäure versetztes Wasser trinken.

Zucker- oder alkoholhaltige Getränke aller Art sind nicht zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfs geeignet. Sie dürfen als Genussmittel hin und wieder (wie der Name schon sagt…) „genossen“ werden. Durch ihren hohen Kaloriengehalt schlagen sie vor allem bei Personen die gerne etwas abnehmen würden unbewusst massiv auf dem Kalorienkonto zu Buche ohne dass das wirklich wahrgenommen wird.

Nun scheint es auf den ersten Blick verlockend dieses Problem unter Zuhilfenahme von Light-Getränken zu umgehen. Aber eben nur auf den ersten Blick: da Light-Getränke natürlich auch süß schmecken sollen, wird hier Zucker häufig durch Süßstoffe aller Art ersetzt. Und diese haben nicht nur keinen gesundheitlichen Nutzen, im Gegenteil: häufig sind schädliche Wirkungen auf unseren Körper bereits nachgewiesen oder zumindest besteht der Verdacht darauf. Gründe genug, derartige Getränke nicht regelmäßig zu konsumieren.

Auch Säfte oder Smoothies sind keine gesunden Durstlöscher, auch wenn sie keinen zugesetzten Zucker enthalten: sie enthalten den Fruchtzucker der enthaltenen Früchte, der ja prinzipiell zunächst kein Problem darstellt. ABER: in einem Glas Smoothie können z.B. locker 4-5 oder sogar mehr Äpfel enthalten sein. Diese Menge an Äpfeln können wir also innerhalb weniger Sekunden trinken. Dadurch flutet der Fruchtzucker extrem schnell in unsere Leber, die mit dieser Menge in so kurzer Zeit schlichtweg überfordert ist. Dieselbe Menge an frischen Äpfeln würde wohl keiner von uns in so kurzer Zeit essen können…

Halten wir also fest: einfaches Wasser ist und bleibt der beste Durstlöscher für uns! Wer den Geschmack langweilig findet, kann gerne Limetten-, Zitronen- oder Gurkenscheiben oder Kräuter aller Art zugeben. Melisse oder Minze geben einen frischen Geschmack. Auch Kombinationen machen sich gut!

Wie viel soll ich trinken?
Orientierend werden von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für einen erwachsenen Menschen ca. 1,5 Liter pro Tag angegeben. Im Sommer, an warmen Tagen oder bei sportlicher Aktivität selbstverständlich entsprechend mehr.

Wann soll ich trinken?
Wichtig ist die Regelmäßigkeit: wer morgens 1,5 Liter trinkt und denkt, er hat es damit für den Tag hinter sich liegt leider falsch: trinken wir zu viel auf einmal kann unser Körper das Überangebot nicht verwerten und es wird ungenutzt ausgeschieden. Es ist also wesentlich sinnvoller über den Tag verteilt zu trinken.
Morgens mit einem Glas Wasser in den Tag zu starten ist eine gute Idee, so kann der Flüssigkeitsverlust der Nacht ausgeglichen werden und der Körper bekommt einen Energiekick, mit dem es sich gut in den Tag starten lässt.
Wer nachts häufig zur Toilette muss sollte deswegen trotzdem abends nicht komplett auf Getränke verzichten, in diesem Fall empfiehlt es sich jedoch, die Haupttrinkmenge auf den Vormittag sowie den frühen Nachmittag zu legen.
Darf ich zum Essen trinken oder verdünnt das meine Verdauungssäfte?
Kurz und knapp: Ja, Du darfst! Es gibt keine haltbaren Beweise dafür, dass das Trinken während der Mahlzeiten die Verdauung stört.

 

Und jetzt? Na klar: An die Gläser – fertig – los!
Wie sieht Deine Trinkroutine zukünftig aus?

Ein unangenehmes Gefühl mit vielen Facetten: es kann von Magenknurren über leichte Übelkeit bis hin zum Schwächegefühl in jeder denkbaren Variante auftreten. Und grundsätzlich weiß ja auch jeder, was er zu tun hat, wenn es auftritt: essen! Dann geht es einem besser! Klar, so einfach ist das!
Aber wenn es so einfach ist, warum ist dann die Ernährung für viele Menschen so schwierig? Warum fühlt sich dann nicht jeder Mensch nach dem Essen satt, zufrieden, energiegeladen – ja: einfach wohl?

Denn auch beim Gefühl nach dem Essen gibt es die verschiedensten Varianten: von satt und zufrieden über pappsatt und müde bis hin zu überfüllt samt Übelkeit und Sodbrennen ist auch hier alles denkbar. Und natürlich noch die Tatsache, dass es nach einer üppigen Mahlzeit, nach der man sich „voll“ fühlt keine 2 Stunden später erneut ein Hungergefühl kommt, obwohl man doch „gerade erst“ etwas gegessen hat.
Warum ist das so? Was ist eigentlich „Hunger“ und was ist „satt“?
Im Prinzip ist es ganz einfach: unser Körper ist ein komplexes Gebilde. Er arbeitet tagtäglich auf Hochtouren, unterstützt uns in unserem Alltag, koordiniert Stoffwechselvorgänge, räumt auf, regeneriert und vieles mehr.
Wären wir ein Unternehmen, wäre er unser bester Mitarbeiter, der im Hintergrund die Strippen zieht und dafür sorgt, dass alles rund läuft. Bezahlung? Fehlanzeige! Und das nimmt er uns nicht mal übel: er verrichtet weiter zuverlässig seinen Dienst ohne Forderungen zu stellen!
Stop! Einen Moment! Ohne Forderungen zu stellen? Nicht ganz…
Formulieren wir es anders: persönliche Forderungen stellt er in der Tat keine! Er präsentiert uns nicht jeden Monat eine Rechnung für seine Dienstleistungen, das ist richtig! Was er aber sehr wohl fordert ist regelmäßig vernünftiges Material mit dem er arbeiten kann!
Stellen wir uns eine Bürotätigkeit im Büro vor – ohne Stifte und Papier…
Oder eine Tätigkeit auf dem Bau – ohne Beton und Steine…
Oder eine Tätigkeit im Gartenbau – ohne Erde und Pflanzen…
Ich denke, Du hast gemerkt worauf ich hinaus will! Es ist schlichtweg nicht möglich eine Arbeit ohne passendes Arbeitsmaterial vernünftig zu verrichten! Und da geht es unserem Körper nicht anders!
Was ist nun das Arbeitsmaterial unseres Körpers? Nicht etwa Papier oder Stein, sondern: Nährstoffe! Proteine, Vitamine, Ballaststoffe, Fett, Spurenelemente und wie sie alle heißen!
So weit, so gut! Wo ist dann jetzt genau das Problem?
Nun, um bei einem unserer obigen Beispiele zu bleiben: einem Büromitarbeiter gehen wohl in den seltensten Fällen Papier und Stifte gleichzeitig aus. Und wenn er Papier braucht, sein Chef ihm aber einen Karton Kugelschreiber vor die Nase stellt, wird er wohl zumindest fragend, wenn nicht sogar ungehalten reagieren. Er kann schließlich nur vernünftig mit seiner Arbeit fortfahren, wenn er auch das Arbeitsutensil nachgeliefert bekommt, das ihm fehlt.
Ganz genau gleich ist es bei unserem Körper auch: fehlt ihm Protein ist es wenig hilfreich, wenn er Zucker bekommt. Benötigt er Vitamin C, kann er mit Jod nichts anfangen. Eigentlich ganz verständlich, oder?
Jetzt wirst Du sagen: „Ja schon, aber woher weiß ich denn was er braucht, denn im Gegensatz zum Büromitarbeiter kann er es mir ja nicht sagen!“. Und genau damit hast Du das Kernproblem erkannt und einen ersten Schritt zur Lösung getan! Klopf Dich ruhig einmal selber auf die Schulter, denn das ist ein wichtiger Schritt!
Wir Menschen haben in der Tat keine installierte Anzeigetafel die uns in Echtzeit anzeigt, was für Nährstoffe unser Körper gerade braucht! Leider… das wäre wirklich praktisch und würde uns viele Unannehmlichkeiten ersparen! Es gibt für uns nur eine Anzeige und die lautet: HUNGER! Was die Evolution noch bringt kann ja niemand voraussagen, aber bis es soweit ist müssen wir einfach mit dem aktuellen Stand zurechtkommen.

Wie machen wir das?
Ganz einfach: indem wir dafür sorgen, dass wir unserem Körper mit jeder Mahlzeit möglichst viele und möglichst vielfältige Nährstoffe zur Verfügung stellen. Denn dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir genau den Nährstoff treffen, den unser Körper gerade braucht, am Höchsten.
Bestimmt hast Du den Spruch: „Iss den Regenbogen“ schonmal gehört. Es ist natürlich nur symbolisch gemeint, aber im übertragenen Sinne ist es stimmig: die verschiedenen Farben stehen für die verschiedenen Nährstoffe. Je vielfältiger und bunter unsere Mahlzeiten sind, desto zufriedener werden wir uns nach Einnahme derselben auch fühlen. Wir werden dann wirklich satt und zufrieden sein – ohne Völlegefühl und vor allem ohne dass wir 30 Minuten später wieder Heißhunger entwickeln.

Und ja: so einfach ist das! Du darfst es gerne ausprobieren! Fang einfach an und versuch jede Deiner Mahlzeiten etwas bunter zu gestalten! Du wirst sehr schnell merken, wie gut es Dir tut!
Wenn Du trotzdem unsicher bist oder nicht weißt wie Du starten sollst, dann kontaktiere mich gerne unter info@gesuendere-ernaehrung.de! Gemeinsam werden wir den Grundstein für Deine bunte Ernährung legen!

Ich höre vor allem im Frühsommer, kurz vor Beginn der Urlaubszeit, immer wieder einen Satz: „Oh, wie gerne würde ich dieses Jahr im Urlaub am Strand stehen ohne ständig den Bauch einziehen zu müssen!“ Auf meine Nachfrage was genau daran das Problem ist bekomme ich regelmäßig zur Antwort: „Na ja, ich würde gerne noch abnehmen, aber ich habe es seither nicht geschafft und jetzt ist es zu spät! Und abgesehen davon weiß ich auch gar nicht, wie ich das machen soll. Diäten funktionieren bei mir eh nicht!“.

Zu spät? Zu spät für was? Um in den nächsten 2 Monaten 10 kg auf gesunde Art und Weise abzunehmen? Ich sage: Es ist nie zu spät! Und wenn Du jetzt denkst: „WAAAAS??? Da geht?????“ – dann muss ich Dich leider enttäuschen! Nein, 10 kg in 2 Monaten abzunehmen geht wirklich nicht! Aber es liegt nicht daran, dass es dafür zu spät ist, sondern daran, dass es NIE möglich ist auf gesunde Art und Weise 10 kg in 2 Monaten abzunehmen. Egal wann man damit beginnt!

Aber ich habe einen Gegenvorschlag: wie würde es sich anfühlen, wenn Du jetzt beginnst und bis zum Sommerurlaub 2-3 kg entspannt und auf gesunde Art und Weise abnimmst? Die ersten Hosen sitzen lockerer, der Erfolg hat sich eingestellt und Du hast den Grundstein dafür gelegt Dein Ziel zu erreichen? Du etablierst Schritt für Schritt einen neuen Lebensstil, der sich für Dich leicht und mühelos anfühlt und der Dich Deinem Ziel näher bringt? Und Dich bald entspannt jedem beliebigen Urlaub entgegen sehen lässt, weil es kein „Hätte ich doch…“ gibt?

 

 „Geniesse deine Zeit, denn du lebst nur jetzt und heute. Morgen kannst du Gestern nicht mehr nachholen. Und später kommt früher als du denkst.“

In diesem Sinne: Alles was Du tun musst ist JETZT damit anzufangen!

Und wenn Du jetzt sagst: „Ich hab ja schon alles versucht, aber es klappt einfach nicht!“ dann kontaktiere mich gerne unter info@gesuendere-ernaehrung.de! Gemeinsam werden wir den richtigen Weg für Dich finden!

Richtig: Spargel!

Da sind sie wieder, die leckeren Stängel, auf die man das ganze Jahr über warten muss und sie dann nur einen kurzen Zeitraum genießen darf! Endlich! Und wer die Wahl hat, hat die Qual: soll jetzt weiß oder grün auf den Teller?

Populärer ist sicher der weiße Vertreter: mit Kartoffeln oder den sogenannten „Flädle“ und dazu Sauce Hollandaise. Vielleicht eine Scheibe Kochschinken dazu. So findet man sie auf jeder Restaurant-Speisekarte und auch in den heimischen Küchen kommt er so am Häufigsten auf den Teller. Er ist ja zugegebenermaßen auch sehr lecker! Definitiv!

Und direkt neben den weißen Stangen liegen auf dem Markt die grünen Vertreter bei deren Anblick sich viele Menschen die Frage stellen: „Was nun?“

Damit Sie nächstes Mal selbstbewusst zugreifen können, wollen wir heute den grünen Spargel einmal näher unter die Lupe nehmen!

Wie die weiße Variante ist auch der grüne Spargel ein echter Schlankmacher: er schlägt mit gerade mal 21 kcal pro 100g zu Buche. Er enthält praktisch kein Fett und punktet dafür mit einer Menge an Vitaminen und Mineralstoffen, die sich sehen lassen kann: Vitamin C, Beta-Carotin, Vitamin K, Folsäure, Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen verleihen ihm eine stoffwechselanregende, blutreinigende und blutdrucksenkende Wirkung.

Seine grüne Farbe verdankt er seinem hohen Gehalt an Chlorophyll, einem wirksamen Antioxidans welches u.a. vor Krebs schützen soll.

Ein richtiges Power-Gemüse also!

Und wer sich nun wundert, dass der Urin nach dem Verzehr von Spargel unangenehm riecht, der kann beruhigt sein: dieses Phänomen ist völlig normal und keinesfalls krankhaft! Ursache ist die im Spargel enthaltene Asparagusinsäure, welche in allen Spargelsorten gleichermaßen vorkommt. Viele Menschen besitzen ein Enzym, das die Asparagusinsäure in schwefelhaltige Stoffe zersetzt. Und Schwefel riecht nun mal unangenehm. Kein Grund zur Sorge also!

Ob der eigene Urin nach einem Spargelessen riecht oder nicht ist übrigens genetisch festgelegt. Genauso wie die Fähigkeit, diesen Geruch auch wahrzunehmen.

Worauf sollte man beim Einkauf achten?

Die Stangen sollten eine schöne grüne Farbe aufweisen, sich knackig fest und nicht weich oder schlimmstenfalls sogar gummiartig anfühlen. Kauft man Spargel im Supermarkt stecken die Bündel oft in kleinen Papierbeuteln: hier lohnt es sich, auch mal einen Blick in den Beutel zu werfen um die Schnittstellen zu begutachten: diese sollten frisch, nicht ausgetrocknet und keinesfalls schimmelig sein!

Wie sollte man den Spargel zu Hause lagern?

Spargel ist ein empfindliches Gemüse und sollte möglichst bald nach der Ernte verzehrt werden. Auch der Vitamin- und Mineralstoffgehalt sinkt bei längerer Lagerung. Um ihn dennoch 1-2 Tage aufzubewahren sollte man ihn in ein feuchtes Tuch wickeln und am Besten ins Gemüsefach vom Kühlschrank legen.

Was gibt es bei der Zubereitung zu beachten?

Zunächst sollte man die empfindlichen Stangen waschen und sorgfältig trocken. Die leicht holzigen Enden werden abgeschnitten. Im Gegensatz zum weißen Spargel muss der grüne Spargel nicht geschält werden und ist so wirklich fix in der Vorbereitung.

Bei der Zubereitung ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt: klassisch in Wasser kochen, braten, grillen, backen oder sogar roh verzehren: alles ist möglich! Lediglich Menschen, die an Harnwegsproblemen, Gicht oder einer Nierenerkrankung leiden sollten vor dem Verzehr von rohem Spargel ihren behandelnden Arzt um Rat fragen.

 

Und damit Sie jetzt gleich loslegen können, hier noch eine Zubereitungsidee: Linsensalat mit grünem Spargel. Durch die Linsen bekommt der Salat eine Extraportion an Proteinen und Ballaststoffen. Vor allem letztere sättigen gut und sorgen für eine gute Darmgesundheit.

Linsensalat mit grünem Spargel

 

Zutaten:

  • Linsen
  • Grüner Spargel
  • Rote Zwiebel
  • Karotten
  • Tomate
  • Paprika
  • Kräuter nach Belieben (auch als Tiefkühlware verwendbar)
  • Gemüsebrühe
  • Bratöl
  • Salz
  • Kräutersalz
  • Weißer Balsamico-Essig
  • Leinöl
  • Sesam

Zubereitung:

  1. Linsen in der Gemüsebrühe bissfest garen.
  2. In der Zwischenzeit den grünen Spargel waschen, trocknen, die holzigen Enden abschneiden und den Spargel in mundgerechte Stücke schneiden.
  3. Bratöl in einer Pfanne erhitzen und die Spargelstücke unter gelegentlichem Rühren bissfest braten. Anschließend leicht salzen.
  4. Zwiebel, Karotten, Paprika und Tomate ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden.
  5. Linsen abgießen und mit dem gebratenen Spargel sowie dem geschnittenen Gemüse in einer Schüssel mischen.
  6. Kräuter nach Belieben zugeben
  7. Mit Essig, Öl und Kräutersalz abschmecken und dem Sesam bestreuen

Viel Spaß beim Nachkochen!

Endlich ist der Sommer da!

Endlich können die Regenschirme, Regenjacken und langen Klamotten im Schrank bleiben! Endlich wieder leichte Kleidung, draußen sitzen, die Sonne genießen, … was fehlt da noch zum vollkommenen Glück? Richtig: ein leckeres, erfrischendes Eis! Und sind wir mal ehrlich: Eis geht immer! Eigentlich auch schon morgens zum Frühstück… oder als Snack zwischendurch! Aber da hat doch gleich jeder die Stimme der Vernunft im Ohr: „Nein, das ist keine vernünftige Mahlzeit!“ oder auch „Erst wird aber was Gesundes gegessen!“. Wer kennt es nicht?

Aber wer genau hat eigentlich festgelegt, dass Eis immer ungesund sein muss?

Ja, es stimmt: das Durchschnittseis aus Eisdielen, Supermärkten und co. ist definitiv keine gesunde Mahlzeit und in der täglichen Ernährung wie eine Süßigkeit zu behandeln.

Aber es geht auch anders!

Man nehme:

  • Einige gefrorene Zutaten
  • Einige nicht-gefrorene Zutaten

mixe alles gut durch und genieße das Ergebnis!

So einfach ist das!

 

Mit meinem heutigen Rezept genießt man nicht nur leckeres Eis, sondern nimmt dazu noch ganz nebenbei Vitamine, Proteine, langkettige Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Mineralien, gute Fette und Antioxidantien zu sich! Und das Beste: es schmeckt! Dieses Eis kann man wirklich guten Gewissens immer genau dann genießen, wenn einem danach ist! Auch morgens zum Frühstück… oder als Snack!

 

 

Spinat-Himbeer-Eis

 

Für 1 Portion:

200g gefrorener Spinat, leicht angetaut

200g gefrorene Himbeeren

1 Banane (nicht gefroren)

10g Chia-Samen

 

Alles zusammen in einem Mixer durchmixen, bis die Zutaten zerkleinert sind und die Masse gleichmäßig cremig ist.

In eine Schale füllen und nach Belieben mit frischen Früchten, Kokosraspeln, Mandelsplittern o.ä. garnieren.

 

Ein Wort zum Mixer: ein guter Mixer erleichtert die Zubereitung erheblich! Es muss kein überteuerter-fancy-A-Promi-Hochleistungsmixer sein, ein guter Standmixer mit etwas Power tut es auch! Das hilfreichste Accessoire ist sicher ein Stößel im Zubehör, denn bei Rezepten wie diesem lässt es sich nicht vermeiden, dass das Mixgut zumindest am Anfang gelegentlich im Mixer nach unten gedrückt werden muss, bis es eine gewisse Cremigkeit erreicht hat. Und das darf definitiv ausschließlich mit einem dafür geeigneten Werkzeug erfolgen! Viele Mixer haben einen solchen Stößel bereits im Lieferumfang, hier lohnt es sich, Angebote zu vergleichen.

 

Süßungsmittel jeder Art sind komplett überflüssig, da die Banane die nötige Süße mitbringt.

 

Und wer jetzt skeptisch ist, was den Spinat anbetrifft: man schmeckt ihn wirklich nicht! Wer trotzdem keinen Spinat verwenden möchte kann natürlich auch anderes Gemüse jeder Art verwenden. Von Mangold über Gurke und Sellerie bis zum guten alten Salat – das Gemüsebeet ist vielfältig!

 

Also: ran an die Mixer und ausprobieren!

Guten Appetit!

… dass zur Zeit ein sehr beliebtes heimisches Frühlingsgewächs Saison hat, das aussieht wie Obst, verwendet wird wie Obst, schmeckt wie Obst, … aber gar kein Obst, sondern ein Gemüse ist???

Die Rede ist von Rhabarber!

Auch wenn wir ihn auf Kuchen, als Marmelade oder Kompott hauptsächlich süß kennen, gehört er eigentlich zu den Knöterichgewächsen. Andere bekannte Vertreter dieser Art und somit Verwandte des Rhabarbers sind beispielsweise Sauerampfer und Buchweizen.

Geerntet wird das schmackhafte Gemüse traditionellerweise zwischen April und Juni, ab Juni steigt der Oxalatgehalt in den Pflanzen an, weshalb geraten wird, ab diesem Zeitpunkt von einem Verzehr abzusehen. Grundsätzlich sind die menschlichen Nieren zwar in der Lage Oxalsäure auszuscheiden, jedoch kann Oxalsäure im menschlichen Organismus Verbindungen mit Mineralien wie beispielsweise Calcium oder Magnesium eingehen und unlösliche Komplexe bilden. Diese können sich im Harnsystem ablagern und dort als Blasen- oder Nierensteine in Erscheinung treten.

Haben Sie nach dem Genuss von Rhabarber schon einmal ein rauhes Gefühl auf Ihren Zähnen bemerkt? Auch das ist der enthaltenen Oxalsäure geschuldet! Trotzdem sollten Sie zwischen der Mahlzeit und dem Zähneputzen etwa eine Stunde vergehen lassen, um dem Speichel die Möglichkeit zu geben, die Säure im Mund zu neutralisieren und dadurch zu verhindern, dass der Zahnschmelz beim Putzen Schaden nimmt.

Gibt es auch Positives über das leckere Gemüse zu berichten? Selbstverständlich! Rhabarber ist dank seines hohen Wassergehaltes von 93% mit etwa 20 kcal/100g sehr kalorienarm und enthält neben Mineralien wie Kalium, Calcium, Phosphor und Magnesium auch reichlich Vitamin C.

Die bekanntesten Zubereitungsarten sind sicherlich die Rhabarbermarmelade und der Rhabarberkuchen – häufig kombiniert mit Erdbeeren, deren Erntezeit sich mit der des Rhabarbers überschneidet. Auch als Kompott zu Vanillepudding oder Eis ist er häufig anzutreffen.

Seltener und daher auch unbekannter, jedoch nicht weniger schmackhaft, ist die Kombination zu herzhaften Speisen, zum Beispiel in Form eines Chutney zu Fleisch.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Trauen Sie sich!

 

 

Wer im April/Mai in die Natur geht und auch hin und wieder abseits befestigter Straßen zu Fuß unterwegs ist, den wird bald ein sehr aromatischer Geruch in der Nase kitzeln, den man vielleicht zunächst in Feld, Wald und Wiese nicht unbedingt erwartet hätte: ein Hauch von Knoblauch, jedoch eher dezent… nanu? Schaut man sich um, fallen einem am Boden recht unscheinbare Pflanzen mit breit-länglichen Blättern und gelegentlich weißen Blüten dazwischen auf: es ist Bärlauchzeit! Ein untrügliches Zeichen dafür, dass der Frühling zum Glück doch noch Einzug hält!

Verwandt sind die wohlriechenden Blätter mit Schnittlauch, Zwiebeln und (wie der Geruch schon vermuten lässt…) mit dem uns bekannten Knoblauch. Wobei das für Letzteren typische „Nachduften“ beim Bärlauch weg fällt. Die enthaltenen Schwefelverbindungen wirken verdauungsfördernd sowie blutdruck- und cholesterinsenkend. Zudem wird Bärlauch eine leicht antibiotische Wirkung nachgesagt!
Aber Achtung: wer sich jetzt hochmotiviert ans Sammeln machen möchte sollte äußerste Vorsicht walten lassen! Bärlauch hat einige hochgiftige Doppelgänger wie zum Beispiel das Maiglöckchen oder die Herbstzeitlose. Die Blätter beider Pflanzen sehen Bärlauchblättern zum Verwechseln ähnlich und diese Verwechslung kann tödlich sein!

Auf dem Wochenmarkt bekommt man ihn aber ab jetzt ganz bestimmt und kann dann dieses leckere Kraut ganz unbeschwert genießen!

Zubereiten lässt sich Bärlauch auf vielfältige Weise: zum Beispiel roh als Zugabe im Salat, gekocht als Suppe, er lässt sich als Kimchi-Variante fermentieren oder sorgt als Zugabe bei Bärlauch-Spätzle neben einem außergewöhnlichen Geschmack für eine beeindruckende grüne Farbe:


Ich wünsche ganz viel Spaß beim Experimentieren, Zubereiten und einen guten Appetit!

Zu leben ist leicht, und das Leben ist herrlich, wenn man es in der richtigen Weise anfängt, und der rechte Anfang ist eine sorgfältige Ernährung unseres Körpers.

                                                                                                                                     Horace Fletcher

 

Mit diesen Worten des amerikanischen Ernährungsreformers Horace Fletcher möchte ich Sie herzlich Willkommen heißen!

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht sofort ins Auge fällt, so steckt doch viel Wahrheit in diesen Worten. Jeder Mensch muss jeden Tag Nahrung zu sich nehmen und sich jeden Tag aus all der Vielfalt neu entscheiden, welche Nahrungsmittel er seinem Körper zur Verfügung stellen möchte, um diesen gesund, vital und leistungsfähig zu halten.

Eine große Verantwortung? Ja, aber auch täglich eine neue Chance! Mit jedem neuen Tag öffnen wir eine neue Seite im Buch unseres Lebens. Eine neue, unbeschriebene Seite, die wir nach unseren eigenen Wünschen gestalten dürfen, so dass Seite für Seite ein wunderschönes Buch nach unseren individuellen Vorstellungen entstehen kann.

Sie sind sich unsicher wie Sie mit dieser Gestaltung beginnen können? Sie fragen sich, welche Farben und Stifte bei der Gestaltung hilfreich sein könnte? Wie sich Knicke oder Risse in der einen oder anderen Seite glätten und ausbessern lassen?

An dieser Stelle komme ich ins Spiel: Gemeinsam können wir uns die bisher von Ihnen gestalteten Seiten in Ihrem individuellen Buch ansehen, wir können nützliche Materialien auswählen, deren Einsatzmöglichkeiten ausprobieren und so einen Grundstein legen, der es Ihnen ermöglicht zukünftig eigenständig und selbstsicher wunderschöne Kreationen zu entwerfen, auf die Sie stolz sein und die Ihnen immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern werden.